Archiv der Kategorie: Berichte

Bericht Tutoren-Film im Oktober 2020

Gelebte Willkommenskultur

Tutoren der Fritz-Schäffer-Schule in Ostermünchen begrüßen die neuen Schüler mit einem Film

Corona bringt viele Veränderungen in den Schulalltag. So stellen die Hygieneregeln erhöhte Anforderungen an manch bewährtes Schulprojekt. Neue Ideen sind gefragt, um die Durchführung zu ermöglichen. Besonderen Einfallsreichtum bewiesen die Schüler aus den 7. und 9. Klassen in Ostermünchen, die den Erst- und Fünft-Klässlern den Einstieg in das Schul-Leben erleichtern wollen und sich für eine freiwillige Tutorentätigkeit gemeldet haben. Da vor den Sommerferien noch nicht absehbar war, ob Kennenlernaktionen wie eine Schulhaus-Rallye, wie gewohnt angeboten werden können, wählten die Schüler eine ganz neue Form, um sich und die Schule den „Neuen“ vorzustellen.

Mit Begeisterung nahmen sie das Angebot des Kreisjugendrings Rosenheim an, der die Tutorenarbeit der Schulen im Landkreis unterstützt und drehten gemeinsam ein Begrüßungsvideo. Die Planungstreffen fanden online statt. Verena Siedow die Jugendsozialarbeiterin hat die Tutoren bei ihrer Arbeit tatkräftig an der Schule unterstützt und ist beeindruckt von dem Engagement der Schüler: “Die Tutoren kamen für ihre Aufnahmen vor Unterrichtsbeginn in die Schule oder blieben länger, um den Unterricht nicht zu stören. Sie filmten eigenständig und hatten viele tolle Ideen, was den Neuen unbedingt gezeigt werden muss. Sie nahmen sich auch nachmittags Zeit für die Onlinetreffen.“

Die fachliche Begleitung leistete Dokumentarfilmer Lawrence Martin von der medienpädagogischen Fachstelle Q3, Kooperationspartner des Kreisjugendrings. Mit vielen Tipps und Tricks hat er den Jugendlichen geholfen, die gewählte Grundbotschaft: „Ihr seid hier willkommen und werdet unterstützt“ filmisch umzusetzen.  Mit Aufnahmen an ihren Lieblingsorten im Garten, auf dem Trampolin sitzend oder auch im Lieblingskletterbaum, mit dem Handy selber gefilmt, stellen sich die Tutoren sehr persönlich mit ihren Hobbies im Film vor. In kleinen Interviews berichten weitere Angehörige der Schulfamilie (Schülersprecher, Schülerlotsen, Schulsozialarbeiter und Lehrer) über ihre Arbeit.  Räumlichkeiten und wichtige Orte wie Pausenverkauf und Leseclub  werden im weiteren Verlauf anschaulich präsentiert.  Spätestens bei der Schlusseinblendung: „Mia gfrein uns auf a scheens Schuijahr“ ist bei jedem Zuschauer die Willkommensbotschaft angekommen.

Bericht Jugend-Hoagart am 24. November 2019

Kreisjugendring-Hoagascht in Atzing

Jung und traditionell gleichermaßen

Bereits zum 12. Mal fand der Hoagascht im gut besetzten Vereinshaus des Trachtenvereins „Daxenwinkler“ in Prien-Atzing statt. Hierzu konnten Erika Spohn als Vorsitzende des Kreisjugendrings und ihre Stellvertreterin Elisabeth Redl unter anderem Bezirksrat Sebastian Friesinger, zweiten Gauvorstand Sebastian Gasteiger vom Gauverband I, Georg Westner zweiten Gauvorstand vom Chiemgau Alpenverband, Gebietsvertreter Ludwig Redl vom Gebiet Simssee und seinen Vorgänger Bartholomäus Hollinger, Christoph Bauer, den Jugendwart des Chiemgau Alpenverbandes, Anna Weiss als Vorsitzende der Trachtenjugend im Landkreis Rosenheim, den bisherigen Organisator Jak Steiner und dessen Frau Traudl, sowie den ersten Vorstand Michael Schlosser vom gastgebenden Trachtenverein Atzing als Ehrengäste willkommen heißen.

Stellvertretende Landrätin Marianne Loferer vom Landkreis Rosenheim würdigte in ihrem Grußwort die Bedeutung der Nachwuchsförderung innerhalb der Volksmusik. „Es ist immer wieder eine Freude zu sehen, dass hier neue und junge Leute auftreten. Dieser Hoagascht ist nicht nur ein schöner Termin, sondern eine Herzensangelegenheit“ – so Marianne Loferer, die in ihrer Aussage von einem zweistündigen, kurzweiligen Programm bestätigt wurde.

Den Auftakt bildeten die Bachecker Buam, eine Jungbläser Gruppe unter der Leitung von Hannes. Weitere Gruppen waren die drei Derndorfer Gitarrenmädel, die Stoa Musi mit Ziach, Blech, Harfe und Geige und das aus Harfe, Querflöte, Zitter und Diatonischer bestehende „Vierer Gspann“. Michi Hell trat als Solist mit seiner Diatonischen auf und das Herzsolo-Gitarrentrio aus Neubeuern folgte. Die aus vier Deandln bestehende „Doiberg Musi“ war die einzige Gruppe mit Gesang, was mit lautem Applaus bedacht wurde. Den Abschluss bildeten die Hofbauer Buam mit Bassklarinette und Ziach sowie die Fischer Musi, ein Trio mit  Klarinette, Diatonischer und Tenorhorn. Alle spielten frisch und unbefangen auf und gewannen im Nu die Herzen der Zuhörer. Zum Dank für das Kommen und Mitmachen wurden alle Teilnehmer mit süß gefüllten Erinnerungstassen bedacht.

Ein „Vergelt´s Gott“ von Benedikt Mies galt dem Atzinger Trachtenverein, dessen Vereinshaus ideal zwischen Inngau und Chiemgau gelegen ist, sowie den fleißigen Küchen- und Servicekräften. Zum Abschluss stimmten Mitwirkende und Besucher ein eigens getextetes, humorvolles Gemeinschaftslied an.

Nachdem sich Erika Spohn bei Benedikt Mies für die gelungene Organisation des Hoagaschts bedankte, allen ein gutes Heimkommen und eine staade Zeit gewünscht hatte, legten die Gruppen noch die ein oder andere Zugabe drauf, ehe der gelungene Nachmittag endete.

Text: Erika Spohn, KJR Rosenheim

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Bericht Filmworkshop am 9. November 2019

Filmworkshop – and ACTION!

Tagesseminar für Jugendleiter*innen

An einem Samstagmorgen im November verwandelten Kameras, Laptops, Mikrofone und Strahler den Jugendtreff Kolbermoor in ein Filmstudio. Laurie Martin, Referent  von Q3 hatte die ganze Technik von der medienpädagogischen Fachstelle aus Traunstein für das Seminar mitgebracht. Es sollte nicht nur mit der Kamera sondern auch mit iPad und Handy gefilmt werden.

Als die Teilnehmer*innen dann kamen, überdeckte der frische Kaffeegeruch und die bereitgestellten Butterbrezen zum Glück den ersten Schreck über die Fülle des Materials. „Das sieht nach viel Arbeit aus“, war wohl der erste Eindruck für Einige der Ehrenamtlichen. Laurie löste jedoch schnell mit seiner humorvollen Art alle Bedenken auf und leistete Aufbauhilfe, wo sie bennötigt wurde.

In der Vorstellungsrunde lernten sich die 9 Jugendleiter*innen aus 6 verschiedenen Vereinen, Claudia Kreutzer vom KJR, Max Mank vom Jugendtreff und der Referent schnell näher kennen. Anschließend referierte der erfahrene Dokumentarfilmer über gestalterische Komponenten wie Kameraführung, Ton und Lichtgestaltung. Gut gerüstet für die ersten Aufnahmen, entwickelten die Jugendleiter*innen in Gruppen kleine Storyboards. Natürlich kamen die Teams dabei auch ins Gespräch über ihre Vereine.

Gestärkt von einem leckeren Nudelgericht, gekocht vom Team des Jugendtreffs Kolbermoor, filmten die Jugendleiter*innen emsig den ganzen Tag.  Eine besondere Herausforderung zeigte sich im 2. Seminarteil:  das Schneiden der Filme. Aber auch diese Hürde schafften die Teilnehmer*innen und so entstanden während des Tages 3 Kurzfilme, die sich sehen lassen können. Jetzt sind wir gespannt auf die Filme der jeweiligen Jugendgruppen.

Text: Claudia Kreutzer
Fotos: Kreisjugendring Rosenheim

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Bericht Jugendaustausch mit Israel – August 2019

Jugendliche aus Beer Sheva besuchen den Landkreis Rosenheim

Shalömchen!

Der Israel-Austausch 2019 waren 20 aufregende Tage für alle Teilnehmenden aus Deutschland und aus Israel.

In Be’er Sheva haben wir die Stadt und ihre Geschichte kennengelernt, Traditionen innerhalb der Familien miterlebt und viel mit unseren Austauschpartnern unternommen. In Jerusalem hatten wir eine eindrucksvolle Führung durch Yad Vashem und anschließend Besuche des „Mahane Yehuda-Markt, der Grabeskirche und der Klagemauer. Auch Mitzpe Ramon, das Tote Meer und Tel Aviv boten uns herrliche Ausblicke, unvergessliche Momente und viel gutes Essen.

Nach den ersten 10 Tagen für uns in Israel ging es für die Bayern wieder nach Hause und es konnten alle kaum erwarten, bis wir unseren Austauschpartnern Deutschland zeigen konnten: Rosenheim, die Kampenwand und ein Besuch beim Volksfest sowie München und das KZ Dachau waren unglaubliche Erlebnisse für die Israelis.

Wir haben uns alle sehr gut verstanden und überall viel Neues gelernt. Jeder ist überaus glücklich und zufrieden, dass wir gemeinsam den Austausch miterleben durften und hoffen, das bleibt auch so für alle Teilnehmer in der Zukunft. Dabei bedanken wir uns auch bei Georg, Jörg und Amelie, dass sie dafür gesorgt haben, dass wir diese Zeit nie vergessen werden!

Toda Raba & Dankeschön.

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Erlebnisse fürs Leben:
Bericht im echo vom 14. August 2019

Bericht Ostern 2019: Jugendreise nach Israel

Weitere Informationen: Jugendbegegnung mit Israel

Fotos: Hagai Pakpiarz

Die Maßnahme wurde aus Mitteln des Kinder- und Jugendplans des Bundes, bereitgestellt über das Koordinierungszentrum Deutsch-Israelischer Jugendaustausch ConAct und des Bayerischen Jugendrings, gefördert.

Bericht Pfingsten im Sattel – 2019

Reiterfreizeit – nur für Mädchen – in den Pfingstferien

Für sechs Tage auf einem Pferdehof übernachten, direkt über den Pferden auf dem Heuboden, täglich in den Stall und reiten dürfen – dies konnten 12 Mädels aus dem Landkreis Rosenheim in der ersten Pfingstferien-Woche erleben. Die alljährliche Reiterfreizeit für 12- bis 15-Jährige hat heuer erstmals der Kreisjugendring als Träger veranstaltet.

Vor dem Frühstück ging es in den Pferdestall zum Füttern und Stall ausmisten. Nach der kurzen morgendlichen eigenen Stärkung gab es in zwei Kleingruppen Reitstunden. Nachmittags wurden neue Putzsäcke bemalt, die Sattelkammer aus- und aufgeräumt (inkl. Zaumzeug putzen) oder es gab zusätzliche Stunden mit den Pferden, auch eine Voltigierstunde stand auf dem Programm.

Auch für 2020 ist diese Freizeit für Mädchen wieder geplant – weitere Infos gibt es ab circa Januar/Februar 2020 auf der KJR-Homepage und über die örtliche Presse.

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Bericht Jugendreise nach Israel – Osterferien 2019

Jugendaustausch mit der Wüstenstadt Beer Sheva in Israel Ostern 2019

Es ist Mo., 15. April 2019, drei Uhr morgens: das Flugzeug landet in Tel Aviv und „wir sind da“! Shalömchen Israel!

Eine warme Briese erwartete die 13-köpfige Gruppe aus dem Landkreis Rosenheim. Nach wenigen Stunden Schlaf stand das erste Zusammentreffen mit Austauschpartnern und der offizielle Empfang in Beer Sheva an. Die folgenden Tage verbrachten wir mit einem tollen Programm und der Besichtigung vieler interessanter Orte wie Jerusalem, Tel Aviv oder dem Toten Meer.

Auch außerhalb des offiziellen Programms unternahmen wir viel in der Gruppe: egal ob gemeinsames Abendessen, Kinoabend oder Lasertag – es war immer eine wunderbare, gemeinsame Zeit. Wir lernten viel über die israelische Kultur, vor allem beim gemeinsamen Feiern des Pessachfestes bei den Gastfamilien. Selbst die Feinschmecker kamen nicht zu kurz. Zu jeder Tageszeit wurden wir mit reichlich und vor allem schmackhaftem Essen versorgt. So brachte der ein oder andere schon ein paar Extrapfunde mit nach Hause.

Nach der schönen Zeit fiel der Abschied von der israelischen Gruppe und dem Leiter Hagai schwer. Die Aussicht auf ein baldiges Wiedersehen heiterte uns ein wenig auf. Unser Fazit: es war Bestens.

Text: Johanna Grimm und Hannah Stauber (Teilnehmerinnen)

Weitere Informationen findet Ihr HIER

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Bericht Zuschuss-Seminar – 20.03.2019

Infoabend für alle Jugendleiter/innen und Verbandsvertreter/innen aus dem Landkreis

Mit Moos deutlich mehr los!
Zuschuss-Seminar des Kreisjugendrings Rosenheim am 20. März 2019

Aktionen in der Jugendarbeit sollten nicht an finanziellen Mitteln scheitern. Deshalb ist es für Verantwortliche besonders wichtig zu wissen, wo man Zuschüsse und Unterstützung beantragen kann, damit sich die Kosten für die Teilnehmer/innen in Grenzen halten. Auch aus diesem Grund hatte der Kreisjugendring Rosenheim seinen Verbänden wieder ein Zuschuss-Seminar angeboten. Hier wurden verschiedene Zuschussmöglichkeiten und die Antragstellung vorgestellt, Fragen beantwortet und ein Probeantrag bearbeitet.

Zu Beginn konnte die Vorsitzende Erika Spohn „Volles Haus“ vermelden und die zahlreich gekommenen Interessenten und den kompetenten Referenten Thomas Unger vom Kreisjugendring (KJR) begrüßen. Nach der Vorstellung des Kreisjugendrings ging es ans Eingemachte: die Fördermöglichkeiten und Zuschussrichtlinien.

Geklärt wurde der Zweck der Förderung, die Berechtigung Zuschussanträge zu stellen, Veranstaltungsarten, Freizeitmaßnahmen und Projekte. Es gab Antworten auf die Frage „wer und was“ gefördert werden kann und welche Voraussetzungen erfüllt werden müssen.

Auch die Praxis kam nicht zu kurz und im nächsten Teil wurde auf die Downloadmöglichkeit für die leicht auszufüllenden Formulare auf der Webseite des Kreisjugendrings hingewiesen. Zum Abschluss wurde an Hand eines fiktiven Beispiels ein Zuschussantrag gestellt und durch die Teilnehmer bearbeitet.

Quintessenz war: „Jugendarbeit macht Spaß und das noch mehr mit genug Moos!“.

 

Text und Foto: Erika Spohn

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bericht Fit und Fun im Ehrenamt – 26.01.2019

Neue Ehrenamtliche gewinnen und die Freude am freiwilligen Engagement der Mitarbeiter/innen erhalten

Wie in den Vorjahren, gelang es der Referentin Elisabeth Ternyik die Inhalte des Seminars bewegend zu vermitteln.  Ein interessanter Austausch entwickelte sich gleich zu Beginn mit der Einstiegsfrage: Was war mein erstes Ehrenamt und wie bin ich dazu gekommen?

Nach dem Gespräch über die eigenen Erfahrungen, referierte die Dozentin wissenschaftliche Erkenntnisse über den Wandel im Ehrenamt. Daraus konnten die Teilnehmer/innen viele Anregungen für die eigene Arbeit ableiten.

Eine wichtige Botschaft war, dass die eigene Freude an der Vereinsarbeit sich natürlich auf die Mitstreiter überträgt. Also gilt es auch immer wieder Dinge zu planen und zu ermöglichen, die den Engagierten selber Freude machen.Dies setzte die Seminargruppe gleich bei einer vergnüglichen Mittagsrunde in einem nahegelegenen Café um.

Am Nachmittag arbeiteten die Teilnehmer/innen dann an konkreten „Stellenbeschreibungen“ für die zu besetzenden Aufgaben im eigenen Verein. Eine große Zufriedenheit der Teilnehmer/innen über die Veranstaltung zeigte sich in der Auswertungsrunde.

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