Schlagwort-Archive: Kreisjugendring Rosenheim

Gruppenangebote ONLINE

Alternative Angebote für die Jugendarbeit

Der Kreisjugendring Rosenheim bietet den Vereinen kostenfrei, attraktive Möglichkeiten zu virtuellen Gemeinschaftsaktionen.

Mit dem Escape-Room „das Verschwinden“ von Felix Orth begeben die Gruppen sich online auf die Reise in eine andere Welt, die voller kniffliger Rätsel ist. Welche Informationen in dem Einführungsvideo sind für die Lösung des Falls hilfreich? Und wo endet diese Reise? Kreativität und Kombinationsgabe aller Teilnehmer sind hier gefragt. Dass dieses Spiel Spaß macht, bestätigen die Rückmeldungen der Pfadfinder, Sportler und Trachtler, die sich bereits auf das Abenteuer eingelassen haben. Und wenn alle Überlegungen mal in die Sackgasse führen, helfen die Teamer des KJR weiter.

Alles online, bequem von zu Hause aus und trotzdem entsteht beim Lösen der Teamaufgaben ein Gemeinschaftsgefühl, wie im Vereinsheim oder auf dem Sportplatz.

Kostenfreie Buchung für Jugendgruppen ab 9 Jahren und weitere Infos bei 

Claudia Kreutzer – Tel 08031 90054-44 oder per Mail

27.02.2021 – Erste-Hilfe-Kurs Wasserburg

Erste-Hilfe-Kurs in Wasserburg

Der Kreisjugendring Rosenheim bietet in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Jugendrotkreuz einen Erste-Hilfe-Kurs an. Jugendleiter*innen können diesen zur Beantragung einer Jugendleitercard nutzen, sowie für Folgeanträge. Teilnehmen können Jugendleiter*innen, oder die es werden wollen aus dem Landkreis Rosenheim. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die Abrechnung über die Berufsgenossenschaft ist möglich. Die Formulare senden wir auf Anfrage zu.

Wann:              Samstag, 27. Februar 2021
                            9.00 bis 16.30 Uhr

Wo:                    BRK-Heim Wasserburg, Krankenhausstr. 1

Die Anmeldung ist ab sofort per Mail möglich.
Bitte folgende Daten angeben:
Name/Vorname, Verein/Verband, Adresse, Geburtsdatum, Tel.Nr., E-Mail-Adresse

Was muss beachtet werden:

Bitte bringen Sie zum Kurs Ihren eigenen Mund-Nasen-Schutz mit (Alltagsmaske/Behelfsmaske). Das Tragen des Mund-Nasenschutzes ist während des gesamten Kurses Pflicht. Ohne Mund-Nasen Schutz ist eine Teilnahme ausgeschlossen.

Bei akuten Erkältungsanzeichen, Krankheitsgefühl oder bei vorliegender akuter Erkrankung dürfen Sie nicht am Lehrgang teilnehmen. Bleiben Sie daher bitte zuhause!

Personen, bei denen Gesundheitsbehörden Heimquarantäne oder andere Isolierungsmaßnahmen angeordnet haben, sind von der Teilnahme am Kurs ausgeschlossen.

 

 

06.03.2021 – Erste-Hilfe-Kurs Rosenheim

Erste-Hilfe-Kurs in Rosenheim

Der Kreisjugendring Rosenheim bietet in Zusammenarbeit mit dem Jugendrotkreuz einen Erste-Hilfe-Kurs an. Jugendleiter*innen können diesen zur Beantragung einer Jugendleitercard nutzen, sowie für Folgeanträge. Teilnehmen können Jugendleiter*innen, oder die es werden wollen aus dem Landkreis Rosenheim. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die Abrechnung über die Berufsgenossenschaft ist möglich. Die Formulare senden wir auf Anfrage zu.

Wann:              Samstag, 6. März 2021
                            9.00 bis 16.30 Uhr

Wo:                    BRK Rosenheim, Tegernseestr. 5

Die Anmeldung ist ab sofort per Mail möglich.
Bitte folgende Daten angeben:
Name/Vorname, Verein/Verband, Adresse, Geburtsdatum, Tel.Nr., E-Mail-Adresse

Was muss beachtet werden:

Bitte bringen Sie zum Kurs Ihren eigenen Mund-Nasen-Schutz mit (Alltagsmaske/Behelfsmaske). Das Tragen des Mund-Nasenschutzes ist während des gesamten Kurses Pflicht. Ohne Mund-Nasen Schutz ist eine Teilnahme ausgeschlossen.

Bei akuten Erkältungsanzeichen, Krankheitsgefühl oder bei vorliegender akuter Erkrankung dürfen Sie nicht am Lehrgang teilnehmen. Bleiben Sie daher bitte zuhause!

Personen, bei denen Gesundheitsbehörden Heimquarantäne oder andere Isolierungsmaßnahmen angeordnet haben, sind von der Teilnahme am Kurs ausgeschlossen.

Bericht Tutoren-Film im Oktober 2020

Gelebte Willkommenskultur

Tutoren der Fritz-Schäffer-Schule in Ostermünchen begrüßen die neuen Schüler mit einem Film

Corona bringt viele Veränderungen in den Schulalltag. So stellen die Hygieneregeln erhöhte Anforderungen an manch bewährtes Schulprojekt. Neue Ideen sind gefragt, um die Durchführung zu ermöglichen. Besonderen Einfallsreichtum bewiesen die Schüler aus den 7. und 9. Klassen in Ostermünchen, die den Erst- und Fünft-Klässlern den Einstieg in das Schul-Leben erleichtern wollen und sich für eine freiwillige Tutorentätigkeit gemeldet haben. Da vor den Sommerferien noch nicht absehbar war, ob Kennenlernaktionen wie eine Schulhaus-Rallye, wie gewohnt angeboten werden können, wählten die Schüler eine ganz neue Form, um sich und die Schule den „Neuen“ vorzustellen.

Mit Begeisterung nahmen sie das Angebot des Kreisjugendrings Rosenheim an, der die Tutorenarbeit der Schulen im Landkreis unterstützt und drehten gemeinsam ein Begrüßungsvideo. Die Planungstreffen fanden online statt. Verena Siedow die Jugendsozialarbeiterin hat die Tutoren bei ihrer Arbeit tatkräftig an der Schule unterstützt und ist beeindruckt von dem Engagement der Schüler: “Die Tutoren kamen für ihre Aufnahmen vor Unterrichtsbeginn in die Schule oder blieben länger, um den Unterricht nicht zu stören. Sie filmten eigenständig und hatten viele tolle Ideen, was den Neuen unbedingt gezeigt werden muss. Sie nahmen sich auch nachmittags Zeit für die Onlinetreffen.“

Die fachliche Begleitung leistete Dokumentarfilmer Lawrence Martin von der medienpädagogischen Fachstelle Q3, Kooperationspartner des Kreisjugendrings. Mit vielen Tipps und Tricks hat er den Jugendlichen geholfen, die gewählte Grundbotschaft: „Ihr seid hier willkommen und werdet unterstützt“ filmisch umzusetzen.  Mit Aufnahmen an ihren Lieblingsorten im Garten, auf dem Trampolin sitzend oder auch im Lieblingskletterbaum, mit dem Handy selber gefilmt, stellen sich die Tutoren sehr persönlich mit ihren Hobbies im Film vor. In kleinen Interviews berichten weitere Angehörige der Schulfamilie (Schülersprecher, Schülerlotsen, Schulsozialarbeiter und Lehrer) über ihre Arbeit.  Räumlichkeiten und wichtige Orte wie Pausenverkauf und Leseclub  werden im weiteren Verlauf anschaulich präsentiert.  Spätestens bei der Schlusseinblendung: „Mia gfrein uns auf a scheens Schuijahr“ ist bei jedem Zuschauer die Willkommensbotschaft angekommen.

Bericht Filmworkshop am 9. November 2019

Filmworkshop – and ACTION!

Tagesseminar für Jugendleiter*innen

An einem Samstagmorgen im November verwandelten Kameras, Laptops, Mikrofone und Strahler den Jugendtreff Kolbermoor in ein Filmstudio. Laurie Martin, Referent  von Q3 hatte die ganze Technik von der medienpädagogischen Fachstelle aus Traunstein für das Seminar mitgebracht. Es sollte nicht nur mit der Kamera sondern auch mit iPad und Handy gefilmt werden.

Als die Teilnehmer*innen dann kamen, überdeckte der frische Kaffeegeruch und die bereitgestellten Butterbrezen zum Glück den ersten Schreck über die Fülle des Materials. „Das sieht nach viel Arbeit aus“, war wohl der erste Eindruck für Einige der Ehrenamtlichen. Laurie löste jedoch schnell mit seiner humorvollen Art alle Bedenken auf und leistete Aufbauhilfe, wo sie bennötigt wurde.

In der Vorstellungsrunde lernten sich die 9 Jugendleiter*innen aus 6 verschiedenen Vereinen, Claudia Kreutzer vom KJR, Max Mank vom Jugendtreff und der Referent schnell näher kennen. Anschließend referierte der erfahrene Dokumentarfilmer über gestalterische Komponenten wie Kameraführung, Ton und Lichtgestaltung. Gut gerüstet für die ersten Aufnahmen, entwickelten die Jugendleiter*innen in Gruppen kleine Storyboards. Natürlich kamen die Teams dabei auch ins Gespräch über ihre Vereine.

Gestärkt von einem leckeren Nudelgericht, gekocht vom Team des Jugendtreffs Kolbermoor, filmten die Jugendleiter*innen emsig den ganzen Tag.  Eine besondere Herausforderung zeigte sich im 2. Seminarteil:  das Schneiden der Filme. Aber auch diese Hürde schafften die Teilnehmer*innen und so entstanden während des Tages 3 Kurzfilme, die sich sehen lassen können. Jetzt sind wir gespannt auf die Filme der jeweiligen Jugendgruppen.

Text: Claudia Kreutzer
Fotos: Kreisjugendring Rosenheim

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Bericht Pfingsten im Sattel – 2019

Reiterfreizeit – nur für Mädchen – in den Pfingstferien

Für sechs Tage auf einem Pferdehof übernachten, direkt über den Pferden auf dem Heuboden, täglich in den Stall und reiten dürfen – dies konnten 12 Mädels aus dem Landkreis Rosenheim in der ersten Pfingstferien-Woche erleben. Die alljährliche Reiterfreizeit für 12- bis 15-Jährige hat heuer erstmals der Kreisjugendring als Träger veranstaltet.

Vor dem Frühstück ging es in den Pferdestall zum Füttern und Stall ausmisten. Nach der kurzen morgendlichen eigenen Stärkung gab es in zwei Kleingruppen Reitstunden. Nachmittags wurden neue Putzsäcke bemalt, die Sattelkammer aus- und aufgeräumt (inkl. Zaumzeug putzen) oder es gab zusätzliche Stunden mit den Pferden, auch eine Voltigierstunde stand auf dem Programm.

Auch für 2020 ist diese Freizeit für Mädchen wieder geplant – weitere Infos gibt es ab circa Januar/Februar 2020 auf der KJR-Homepage und über die örtliche Presse.

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Bericht 70 Jahr Feier Kreisjugendring Rosenheim

Am 11. Oktober feierte der KJR Rosenheim sein 70-jähriges Bestehen in Neubeuern

Mit einem launigen Rätsel begann Vorsitzende Erika Spohn ihre Rede anlässlich der Jubiläumsfeier. Zuvor hatte sie Gäste, Delegierte, Freunde und Aktive in der Jugendarbeit herzlich begrüßt, darunter auch zahlreiche politische Prominenz.

Besonders freute es sie, dass unter den Gästen viele ehemalige Vorstandsmitglieder und Jugendring-Vorsitzende weilten. Doch Freud und Leid liegen oft nahe beieinander und so gedachten alle, dem erst vor kurzem verstorbenen direkten Vorgänger Walter Mayr, allen Verstorbenen des Kreisjugendringes Rosenheim und allen, die in einer Verbindung zum Kreisjugendring gestanden hatten.

In ihrer Festrede blickte die Vorsitzende Erika Spohn auf den geschichtlichen Hintergrund zurück, ließ die vielfältigen Projekte und Aktionen Revue passieren und malte ein buntes Bild vielfältiger Aktionen und Tätigkeiten des KJR. Stolz ist sie auf die seit 2015 bestehende Koordinierungsstelle „Schulbezogene Jugendarbeit“, wodurch Vereine die Möglichkeit haben ihre Arbeit an Schulen zu präsentieren. Ein Projekt das zurzeit einzigartig in Bayern ist. Aktuell läuft hier ein Filmprojekt. Auch werden Tutorenschulungen und Projektstunden für Grundschüler angeboten.

Seminare und Fortbildungen für die Mitgliedsverbände nehmen einen breiten Raum im Jahresplan des Kreisjugendrings Rosenheim ein und mit Rosenheims Partnerstadt Beer Sheva gibt es seit Jahrzehnten einen Jugendaustausch. Alljährlich im November wird beim Jugend-Hoagascht jungen Musikern und Sängern eine Plattform für ein breites Publikum gegeben.

Auch vergaß sie nicht, sich bei allen zu bedanken, die Jugendarbeit in der genannten Form erst möglich manchen: beim Landkreis und dem Landrat, den ehemaligen ehrenamtlich Aktiven des Kreisjugendringes und ihrem jetzigen Vorstand. Ebenso bei ihrem hauptamtlichen Team im KJR-Büro und der bisherigen, langjährigen Geschäftsführerin Renate Fischer.

Festredner Winni Pletzer, als ehemaliger Begleiter des KJR, betrachtete den Kreisjugendring von der geschichtlichen und jugendpolitischen Seite.

Vor 70 Jahren schlug die Stunde der Jugendgruppen und Jugendverbände, die Stunde der Zusammenarbeit und des Anknüpfens an die demokratisch gesinnten Organisationen vor dem Nationalsozialismus. Man beschritt neue Wege in der Jugendarbeit, indem von Anfang an auf demokratisch organisierte, von staatlichen Stellen unabhängige freie Zusammenschlüsse (örtliche Jugendkomitees), bzw. Kreisjugendausschüsse oder 1947 mit Gründung des Bayerischen Jugendringes und auch des Kreisjugendausschuss Wasserburg mit einer Jugendsatzung gesetzt wurde.

1948 nahm der KJR Rosenheim zu einer Jugenddemonstration in München Stellung und unterstützte das Anliegen: Es ging um die Erhöhung der Fleischrationen auf 600 Gramm pro Monat! Ein weiterer historischer Wendepunkt war im Januar 1962 die Trennung von KJR und SJR Rosenheim und im Juni 1973, als die Kreisjugendringe Wasserburg und Bad Aibling in den KJR Rosenheim eingingen.

Pletzer erinnerte sich an den tumultartigen Verlauf der Vollversammlung im März 1976: Eine neue Satzung und eine neue Geschäftsordnung sollten die Einführung des Verbandsvertretungsprinzips statt Gruppenprinzip ermöglichen. Der KJR steht als Beitrag zur Demokratischen Grundstruktur, da hatte es auch keinen Zweck mehr, wenn 1958 der Kreisheimatpfleger den KJR Bad Aibling als „Tarnorganisation zur Verbreitung und Vertiefung artfremder und anti-heimatlicher Auffassungen“ oder 1973 der CSU-Ortsvorsitzende von Wasserburg die Jugendzentrumsbewegung als „eine Art sozialistische Weltverschwörung mit Langzeitwirkung“ bezeichnete.

Auch legte Pletzer den Finger in die Wunde, wies auf damals wie heute strukturelle Mängel hin und auf die früher, geringe Förderung für die freie Jugendpflege: damals ging es um 500 DM beim KJR Rosenheim.

Während die Professionalisierung beim Stadtjugendring Rosenheim bereits 1983 begann, siedelte er diesen Schritt für den Kreisjugendring Rosenheim erst 32 Jahre später mit der Einführung der Koordinierungsstelle „Schulbezogene Jugendarbeit“ 2015 an. Er beschloss mit einem Aufruf und Bitte zur weiteren Zusammenarbeit, Selbstorganisation und Eigenständigkeit der Jugendarbeit in den Jugendringen.

Sein Fazit: „Die Jugendring-Idee muss man feiern!“

Charmant überbrachte die stellvertretende Landrätin Marianne Loferer das Grußwort des Landkreises, in dem sie auf die starken Wurzeln des Kreisjugendringes – die sich in sieben Jahrzehnten gebildet haben – vertraute: „Wurzeln geben Halt: Die des Bayerischen Jugendrings bildeten sich im Jahr 1947, als nach den Schrecken des nationalsozialistischen Terror-Regimes neues demokratisches Leben keimte. Vielfalt, Solidarität, Völkerverständigung, Gerechtigkeit, Partizipation – das sind die Grundwerte des BJR, auf deren Basis er zu seinem 70. Jubiläum den Blick in die Zukunft richtet. Und darauf baute auch der Kreisjugendring Rosenheim seine Basis 1948. Bleiben Sie engagiert, denn die Herausforderungen werden Ihnen auch zukünftig nicht ausgehen.“, so Frau Loferer.

Auch die gastgebende Gemeinde, in Person des Bürgermeisters Hans Nowak, sprach ein Grußwort und überbrachte Glückwünsche. Franz Steiner führte routiniert und koordinierend durch den Abend. Da gemeinsames Essen und Trinken Leib und Seele zusammenhalten und das Miteinander fördern, hatte Wirt Fritz Vornberger ein appetitliches Büfett aufgebaut.

Als künstlerisches Schmankerl wussten die Neurosenheimer allerhand über den Kreisjugendring und dessen Vorstandschaft zu erzählen – schön verpackt in ihre Musik. Die drei „Zammagwürfelten“ umrahmten mit schneidigen Stückerln den Abend.

Eine Fotoreise durch 70 Jahre KJR Rosenheim war im Treppenhaus und den liebevoll geschmückten Tischen aufgebaut und der gelbe Kreisjugendring-Teppich kam erstmals zum Einsatz.

In ihrer Verabschiedung dankte Spohn dem Organisationsteam für die perfekte Vorbereitung dieses gelungenen Abends und bedankte sich im Namen des Kreisjugendrings für die freundlichen Geschenke und Mitbringsel der Gäste.

Text: Erika Spohn, Vorsitzende

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